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DRANGWERK e.V. ist ein Netzwerk für Darstellende und Bildende Kunst und realsiert interdisziplinäre Performances und Bühnenproduktionen an wechselnden Spielorten und Theatern.
Gesellschaftliche Fragestellungen der Gegenwart werden – sowohl anhand aktueller Forschungserkenntnisse als auch in ihren alltäglichen Auswirkungen erschlossen. Durch die künstlerische Transformation mit den Mitteln der verschiedenen Sparten setzen wir reale Zustände und Phänomene in neue Bezugssysteme. Wir erschaffen intersubjektive Antworten und Aussichten für ein Publikum mit vielschichtigem Drang.
DRANGWERK wurde von Elisabeth Pleß, Simon Howar und Annika Weitershagen gegründet und ist beheimatet in Köln. Nach immer wiederkehrender Zusammenarbeit in wechselnden Konstellationen seit 2004, fand die Bündelung der Kräfte Anfang 2014 statt.

Elisabeth Pleß

1981 geboren und aufgewachsen in der Nähe von Leipzig. Absolvierte –nach einem sozialen Jahr in den Niederlanden und dem Vordiplom Physik an der Uni Düsseldorf – das Schauspielstudium an der Theaterakademie Köln. Sie arbeitet seit 2008 als freischaffende Schauspielerin und Performerin u.a. Bühne für Menschenrechte Berlin, artscenico Dortmund, DGT Köln, theater wrede Oldenburg. Gastspielreisen führten sie nach Griechenland, Frankreich, Italien, Österreich, Rumänien und Litauen.
Seit 2008 schreibt und inszeniert sie Theaterstücke und spartenübergreifende Performances. Außerhalb von DRANGWERK konzipierte und inszenierte sie 2016 im Auftrag des Jugendamtes Bornheim „ERINNERN FÜR HEUTE UND MORGEN – ein Theatermosaik zur Pogromnacht“ mit 120 Jugendlichen, davon 76 auf der Bühne. Ebenso im Jahr 2016 wurde sie für den „Förderpreis des Landes NRW für junge KünstlerInnen“ in der Sparte Theater und Tanz nominiert. 2018 führte sie die Regie beim Sommerblut-Höhepunkt „ANTIKÖRPER“, einer Theaterperformance von und mit 20 Inhaftierten der JVA Köln-Ossendorf.

www.elisabethpless.de

Simon Howar

1981 geboren in La Paz, Bolivien. Aufgewachsen im westfälischen Senden bei Münster. Studierte Kommunikationsdesign an der Ecosign, Akademie für Gestaltung in Köln.
Nach seinem Abschluss als Diplom-Designer (ecosign) wird er Mitgründer von „Neue Bilder – Büro für Fotografie“ in Köln.
In Kooperation mit Agenturen und interdisziplinären Teams ist er für Auftraggeber aus den Bereichen Design/Marketing, Wirtschaft, Kultur und Industrie tätig.
In der DRANGWERK-Performance „FAQ – frequently asked questions“ war er als Autor für die Texte verantwortlich.
Als Videokünstler gestaltet er Projektionen für Bühnen und Installationen.

www.neuebilder.net

Annika Weitershagen

1980 in Duisburg geboren und in Mülheim a.d. Ruhr aufgewachsen. 2005 erhielt sie ihr Schauspieldiplom an der Theaterakademie Köln. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin und Performerin für und mit u.a.: DGT Köln, bodyincrisis Köln, TheaterArbeitDuisburg e.V., Städtische Bühnen Lahnstein, u.v.a.
Annika Weitershagen arbeitet seit 2011 außerdem als Dozentin an der Kinderschauspielschule TASK und entwickelt und inszeniert Theaterstücke und Bühnenperformances mit Jugendlichen, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und einer Integrationstheatergruppe für Jugendliche.

www.annika-weitershagen.de


PRODUKTIONEN:
„GRENZE, DIE – und ihr tragischer und erhellender Tod“ (2017) – Interdisziplinäre Produktion in Kirchen samt Grabrede | UA: 05. Oktober 2017 – Kartäuserkirche Köln
„FAQ – frequently asked questions“ (2016) – Bühnenproduktion zum mediale Sprachkosmos | UA: 21. April 2016 – Orangerie – Theater im Volksgarten Köln
„SCHLAFOUT und gewinne Zeit“ (2015) – Interdisziplinäre Bühneproduktion als Vision der Schlaflosen Leistungsgesellschaft | UA: DO 05. März 2015 – Orangerie – Theater im Volksgarten Köln
„Wenn Leistung müde macht: Schlafmangel und Erschöpfung in einer hektischen Gesellschaft“ – Podiumsdiskussion | SA 07. März 2015 – Orangerie – Theater im Volksgarten Köln
„BRUCHPAUSE – TwistnshOUT“ (2014) – Interdisziplinäre Performance in der Installation von “Terra Nullius” von Derek Coté | UA: SA 21. Juni 2014 – Kunsthaus Rhenania Köln

KOOPERATIONEN:
„ANTIKÖRPER“ (2018) – ein Projekt im Rahmen des Sommerblutfestivals von und mit 20 Inhaftierten der JVA Köln-Ossendorf | UA: 15. Mai 2018 – JVA Köln
„Erinnern für heute und morgen“ (2016) – ein Theatermosaik zur Pogromnacht
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Bornheim mit: 120 Jugendlichen / davon 76 auf der Bühne | UA: 10. November 2016 – Rathaus Stadt Bornheim