INTERDISZIPLINÄRE THEATERPRODUKTION

EINE WÜTENDE FRAU

Und wenn die Regelblutung ausbleibt und keine Schwangerschaft eintritt, dann richtet diese Materie, die nicht ausgeschieden wurde, irgendwo Unheil an. Und wenn sie sich an den falschen Stellen ablagert, dann werden die Betroffenen eben etwas merkwürdig.” [antike Säftelehre]


VORSTELLUNGEN

THEATER IM DEPOT DORTMUND
2021 |
FR 03. September | 20.00 Uhr
2021 | FR 19. November | 20.00 Uhr
2021 | SA 20. November | 20.00 Uhr

THEATER WREDE OLDENBURG
2021 | 
MI 24. November | 20.00 Uhr

MUSIKTHEATER PIANO DORTMUND
2021 | FR 02. April 2021 | 20.00 Uhr  // wg. COVID verschoben

THEATER WREDE OLDENBURG
2021 | FR 16. April | 20.00 Uhr
2021
| SA 17. April | 20.00 Uhr
// wg. COVID verschoben

THEATER IM DEPOT DORTMUND
2021
| SA 29. Mai 2021 | 20.00 Uhr

2021 | SO 30. Mai 2021 | 18.00 Uhr // wg. COVID verschoben


INHALT

Körperanarchie trifft auf Cello. Performance auf Live-Musik.
Klingt wie ein Klopper. Isses auch. Scheitern ist fest im Möglichkeitsraum verankert.

“Eine wütende Frau” ist ein Stück für weiße alte Männer und solche, die es werden wollen. Für andere auch.

Sie sprechen. Aber sie sprechen nicht.
Sie würden gern. Und werden’s auch.
Jeder Gedanke ist sichtbar.
Es beginnt mit einem Schrei.
Und die Energie fällt nicht ab.

75 % aller Entschuldigungen stammen von Frauen. Sie lächeln öfter. Wenn sie es nicht tun, irritiert das. Frauen verdienen durchschnittlich 19 % weniger verdient als Männer. Wütende Frauen gelten als Mannsweiber, Kampflesben und Männerhasserinnen. Ist Wut ein männliches Privileg? Die WHO nennt Gewalt als eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen. Zeit etwas zu verändern?!

Es geht um Stärke, Unabhängigkeit, Verletzbarkeit, Superheldinnen, Lebenshunger, Freiheit, Aufmerksamkeitsspannen, Angst, Wut und -jetzt kommt’s- auch noch intelligent ausformulierte Sätze. Drei Frauen als Sprachrohr für viele.

Im Anschluss der Vorstellungen laden die 3 Performerinnen zum Publikumsgespräch, Austausch, Verbinden und Diskutieren.

#einewütendefrau #nosorry #stoptellingmetosmile #mansplaining #gaslighing #selfsilencing #metoo #instanbulconvention #keinemehr #niunamenos #solidarität #gleichstellung #feminismus #dasendedespatriarchats 

URAUFFÜHRUNG: November 2021


BESETZUNG

VON UND MIT:
SCHAUSPIEL: Lisa Sophie Kusz und Elisabeth Pleß
CELLO: Elisabeth Coudoux

KOSTÜME UND FOTOS: Viola Sophie Schuldner
VIDEO UND GRAFIK: Simon Howar
ZEICHNUNG: Dr. Sebastian Dohe
OUTSIDE-EYE: Annika Weitershagen

LICHTDESIGN: Elisabeth Pleß LICHTTECHNIK: Vincent Westerweller

FILMAUFZEICHNUNG: Siegersbusch Film




FÖRDERNDE:

Fond Darstellende Künste neustart kultur #takecareResidenzen
Kulturbüro Dortmund
Flausen +

PARTNER *INNEN / UNTERSTÜTZER*INNEN